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Ein Unfall zwischen einem Zug, der Regionalbahn R21 und einem PKW, war das Ausgangsszenario einer äußerst realistischen Großübung am Sonntag, den 18.05.2014.

Gegen 2 Uhr Nachts wurden die Freiwilligen Feuerwehren Forth, Eschenau, Brand, Frohnhof, Mausgesees- Ebach, Heroldsberg, der Inspektionsdienst und die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung ( UG ÖEL ), sowie Einheiten der Schnelleinsatzgruppen des BRK Heroldsberg und Erlangen, mit dem Stichwort PKW gegen Zug, auf die Bahnstrecke zwischen Forth und Rüsselbach durch die integrierte Leitstelle Nürnberg alarmiert.

Nach Erkundung durch den Einsatzleiter Alexander Dorn, mit dem erst eintreffenden Fahrzeug der Feuerwehr Forth, stellte sich folgende Lage dar: Ein PKW war mit dem Triebwagen der Gräfenbergbahn kollidiert und wurde durch diesen mehrere hundert Meter mitgeschleift. Der Fahrer sowie der Beifahrer wurden im Unfallfahrzeug eingeklemmt. In der Regionalbahn befanden sich zudem Fahrgäste, die ebenfalls verletzt wurden. Da sich die Einsatzstelle in unwegsamen Gelände befand, wurden die nachrückenden Kräfte in einen Bereitstellungsraum beordert. 

Aufgrund der Einsatzlage wurde die große Einsatzstelle in vier Einsatzabschnitte unterteilt.

In Einsatzabschnitt 1 wurde die komplette Einsatzstelle großflächig ausgeleuchtet. Dies geschah in gemeinsamer Zusammenarbeit der Feuerwehren Forth, Eschenau, Brand, Frohnhof und Mausgesees- Ebach. In Einsatzabschnitt 2 wurde durch die Feuerwehren Eschenau und Forth die Betreuung und Befreiung der eingeklemmten Personen aus ihrem Fahrzeug eingeleitet. Im 3. Einsatzabschnitt fand die Evakuierung der Fahrgäste der Regionalbahn statt. Hierbei kam auch der Rüstsatz Schiene der Feuerwehr Eschenau zum Einsatz. Im Einsatzabschnitt 4 wurde ein Kleinkind, welches sich im verunfallten PKW befand und aus dem Fahrzeug geschleudert wurde, gesucht. Die Feuerwehr Heroldsberg übernahm mit dem Schlauchwagen und dem Verkehrssicherungsanhänger die halbseitige Sperrung der Bundesstraße 2. Durch die Schnelleinsatzgruppen des BRK Heroldsberg und Erlangen wurde eine Registrierung aller Verletzten durchgeführt und eine Verletztensammelstelle aufgebaut. Nachdem alle Verletzten aus dem Zug evakuiert waren und die eingeklemmten PKW-Insassen befreit wurden, konnte die Übung beendet werden.

Auch diese Übung zeigte wieder, wie wichtig es ist, auch in nicht alltäglichen Einsatzbereichen zu üben und weitere Erfahrungen zu sammeln. Ein herzliches Dankeschön geht an die über 115 Personen, angefangen von den Mimen bis hin zu den Einsatzkräften, die sich trotz der späten Uhrzeit für so eine Übung bereit erklärten.

Bei einer kurzen Nachbesprechung im Gerätehaus der Feuerwehr Forth, zeigten sich der 1. Kommandant und Einsatzleiter Alexander Dorn sowie der Leiter der Schnelleinsatzgruppe Heroldsberg: Julian Pertek mit dem Verlauf der Übung sehr zufrieden.
Vielen Dank auch nochmal an die Mitarbeiter der Deutschen Bahn Regio Franken, die bei der Planung, sowie auch bei der Durchführung dieser Übung tatkräftig mitgewirkt haben.
 

Bericht: Michael Leißner      Bilder: Thomas Birkner