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Ein großes Aufgabengebiet der Feuerwehren ist die technische Hilfeleistung. Hierzu zählt auch die technische Rettung von verletzten und eingeklemmten Personen nach schweren Verkehrsunfällen.

Bei der Gruppenübung am Montagabend stand dieses Thema auf dem Dienstplan. Als Szenario diente ein verunfallter Kleintransporter, in welchem eine Person eingeklemmt war. Diese Übung wurde unter realen Einsatzbedingungen abgearbeitet. Nach Lageerkundung des Gruppenführers folgte durch den Wassertrupp eine Einsatzstellenabsicherung. Die Maschinisten beider Einsatzfahrzeuge sorgten derweil für die nötige Ausleuchtung mit den Lichtmasten. Zeitgleich wurden durch den Angriffs- und Schlauchtrupp die Geräteablagen aufgebaut. Danach erfolgte die Sicherung und Stabilisierung des Fahrzeugs mit ausreichend Unterbaumaterial. Hierbei wurde beidseitig an A- und B- Säule unterbaut. Nachdem durch den Wassertrupp der zweifache Brandschutz hergestellt wurde, konnte der Angriffstrupp mit der Befreiung der eingeklemmten Person beginnen. Hierbei kamen Schere und Spreizer zum Einsatz. Ein weiterer Rettungssatz wurde durch den Angriffstrupp des mittleren Löschfahrzeuges in Bereitstellung gehalten. Die Betreuung des Verletzten wurde vom Melder durchgeführt. Nachdem der Fußraum mit Hilfe der Rettungszylinder erweitert wurde, konnte die eingeklemmte Person mit dem Spineboard befreit werden. Die Kameraden hatten dieses Übungsszenario ruhig und routiniert abgearbeitet. 

Da kein Verkehrsunfall dem anderen gleicht kommt es im Rahmen der praktischen Ausbildung immer wieder zu solchen Übungen mit schrottreifen Fahrzeugen. Durch das sammeln praktischer Erfahrungen und das Erlernen unterschiedlicher Vorgehensweisen sind die Kameraden im Einsatzfall auf neue Situationen bestens vorbereitet.

Bericht:  Michael Leißner     Bilder:  1. Kdt. Alexander Dorn